Gerichtsentscheidungen zum Foto- und Designrecht

Auf dieser Seite finden Sie aktuelle und meist noch unveröffentlichte Urteile, die für Fotografen und Designer von Bedeutung sind.

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Unzulässiges Nachstellen einer Fotografie ("Rote Couch")

Das LG Hamburg hat in einer Entscheidung vom 21. September 2005 ein Werbefoto, das ein an einem Baum aufgehängtes Sofa mit drei jungen Leuten zeigt, als unzulässige Bearbeitung eines anderen Fotos eingestuft, das Horst Wackerbarth im Rahmen des Fotoprojekts "Rote Couch" geschaffen hat.

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Unzulässiges Nachstellen einer Fotografie (Freiburger Münster)

Das LG Mannheim hat in einer Entscheidung vom 14. Juli 2006 ein Foto, auf dem das Freiburger Münster mit dem Karlssteg im Vordergrund zu sehen ist, als unzulässige Bearbeitung einer älteren Aufnahme desselben Motivs eingestuft.

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Unzulässiges Nachstellen einer Fotografie ("TV-MAN")

Das LG Düsseldorf hat in einer Entscheidung vom 8. März 2006 ein Werbefoto, das wesentliche Gestaltungselemente eines bereits vorhandenen Fotos aufgreift, als unzulässige Bearbeitung des älteren Fotos eingestuft.

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Wichtiges Urteil zur Künstlereigenschaft der Grafikdesigner

Das Finanzgericht Köln hat in einem Urteil vom 15. Februar 2006 die Tätigkeit eines Grafikdesigners, der auch Leistungen in der Druckvorstufe erbracht und einen erheblichen Teil seiner Umsätze mit der Druckabwicklung erzielt hat, insgesamt als künstlerisch anerkannt und eine Gewerbesteuerpflicht verneint.

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Kein Ausgleichsanspruch für Repräsentanten nach einer Vertragskündigung

Das OLG Hamburg hat jetzt entschieden, dass Repräsentanten keine Handelsvertreter,
sondern Makler sind. Das Hamburger Urteil ist für alle Fotodesigner und Illustratoren, die mit Repräsentanten zusammenarbeiten, von grundlegender Bedeutung. Es erspart ihnen bei einer Beendigung der Zusammenarbeit unter Umständen hohe Ausgleichszahlungen an die Repräsentanten.

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Dr. Wolfgang Maaßen | Rechtsanwalt